Nachhaltigkeit im Alltag

Hier erfährst du:

  • Was bedeutet Nachhaltigkeit?
  • Wie gestalte ich meinen Alltag nachhaltiger?

Nachhaltigkeit im Alltag ist ein wichtiges Thema, das immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Denn obwohl wir in einer Welt leben, die von Fortschritt und Technologie geprägt ist, sind wir auch auf die natürlichen Ressourcen unseres Planeten angewiesen. Um diese Ressourcen zu schützen und zu erhalten, ist es wichtig, nachhaltige Entscheidungen im Alltag zu treffen.

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Der Begriff "Nachhaltigkeit" stammt aus dem Forstwesen und beschreibt die Fähigkeit, natürliche Ressourcen so zu nutzen, dass sie auch in Zukunft noch zur Verfügung stehen. Im Alltag bedeutet dies, dass wir bewusst Entscheidungen treffen, die die Umwelt und die Gesellschaft schonen. Dazu gehört zum Beispiel der Einsatz von umweltfreundlichen Materialien und Energien, der Verzicht auf Plastik und der Kauf von fair produzierten Produkten.

Doch Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen, ist oft gar nicht so einfach. Deshalb haben wir hier ein paar Tipps für dich, wie du im Alltag nachhaltiger werden kannst:

  1. Verwende wiederverwendbare Stofftaschen statt Plastiktüten. Plastiktüten sind eine der größten Umweltbelastungen und können Jahre brauchen, um sich zu zersetzen. Indem du auf wiederverwendbare Stofftaschen umsteigst, kannst du einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten. Ob in der Obst-/Gemüseabteilung im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt oder beim Kleidung shoppen - nutze eine Stofftasche oder ein Mehrwegnetz.      
  2. Vermeide Einwegplastik. Einwegplastik wie Strohhalme, Plastikbesteck oder Plastikflaschen belasten die Umwelt erheblich und können Jahrzehnte brauchen, um sich zu zersetzen. Deshalb solltest du auf Mehrwegprodukte umsteigen und beispielsweise eine Trinkflasche aus Glas oder Edelstahl verwenden. Auch Trinkhalme und Besteck aus Glas, Edelstahl oder Bambus sind eine gute Alternative. 
  3. Kaufe lokale und saisonale Produkte. Lokale und saisonale Produkte haben oft eine kürzere Transportstrecke hinter sich und sind deshalb umweltfreundlicher. Zudem unterstützt du damit auch die lokale Landwirtschaft und die Region, in der du lebst.
  4. Energiesparende Geräte nutzen. Energiesparende Geräte verbrauchen weniger Strom als herkömmliche Geräte und tragen somit zum Schutz der Umwelt bei. Achte beim Kauf von Elektrogeräten daher immer auf das Energielabel und wähle möglichst Geräte mit einem hohen Energieeffizienzgrad. Auch das Abschalten von Geräten, die nicht benötigt werden, und das Vermeiden des Standby-Modus kann den Stromverbrauch reduzieren.
  5. Verwende öffentliche Verkehrsmittel oder fahre Fahrrad. Der Autoverkehr ist eine der größten Ursachen für Luftverschmutzung und Klimagase. Wenn du die Möglichkeit hast, solltest du daher öffentliche Verkehrsmittel nutzen oder das Fahrrad nehmen. Auch Car-Sharing-Angebote können eine nachhaltige Alternative sein.
  6. Verwende umweltfreundliche Reinigungsmittel. Herkömmliche Reinigungsmittel enthalten oft chemische Zusätze, die schädlich für die Umwelt und unsere Gesundheit sein können. Verwende stattdessen umweltfreundliche Reinigungsmittel oder mache deine eigenen Reinigungsmittel aus natürlichen Zutaten wie Essig und Zitronensäure. Wusstest du, dass sich Essig hervorragend als Weichspüler Alternative eignet? Füge noch ein paar Tropen ätherisches Öl hinzu und deine Wäsche riecht unglaublich erfrischend. Probier's mal aus!
  7. Verzichte auf Fast Fashion. Der schnelle Wechsel von Mode-Trends führt zu einer enormen Belastung für die Umwelt. Deshalb solltest du auf qualitativ hochwertige und langlebige Kleidung setzen und auf den Kauf von billiger, schlecht hergestellter Mode verzichten. Auch der Kauf von Second-Hand-Kleidung kann eine super Alternative sein.
  8. Nutze feste Pflegeprodukte. Festen Pflegeprodukten, auch als Solid Beauty oder Zero Waste Beauty bezeichnet, wird in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Diese Art von Pflegeprodukten wird in Form von Stiften, Seifen oder Barren angeboten und hat einige Vorteile gegenüber flüssigen Pflegeprodukten. Flüssige Pflegeprodukte sind oft in Plastikverpackungen erhältlich, die nach dem Gebrauch in der Mülltonne landen und Jahre brauchen, um sich zu zersetzen. Feste Pflegeprodukte hingegen kommen oft ohne Verpackung oder in wiederverwendbaren Verpackungen daher, wodurch sie deutlich umweltfreundlicher sind. Außerdem sind feste Pflegeprodukte langanhaltender als flüssige Produkte. Da sie nicht verdünnt werden müssen, reichen sie in der Regel länger als ihre flüssigen Pendants. 

    Fazit

    Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen, ist kein leichtes Unterfangen. Es erfordert Zeit und Mühe, sich Gedanken über die Auswirkungen unserer Entscheidungen auf die Umwelt zu machen. Doch jede kleine Veränderung kann einen Unterschied machen und dazu beitragen, unseren Planeten für künftige Generationen zu schützen. Setzte nach und nach ein paar der oben genannten Punkte in deinem Alltag um und unser Planet wird es dir danken.

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